Thomas Loose - Schädlingsbekämpfung p e s t c o n t r o l s e r v i c e j e n a
Thomas Loose - Schädlingsbekämpfungp e s t    c o n t r o l    s e r v i c e    j e n a

Flöhe

Siphonaptera    

Hundefloh Ctenocephalides canis
Katzenfloh Ctenocephalides felis

Hühnerfloh Ceratophyllus gallinae
Taubenfloh Ceratophyllus columbae

Menschenfloh Pulex irritans
Rattenfloh Nosopsyllus fasciatus


Hundefloh / Katzenfloh    
Vorkommen:
Sie leben zwischen Federn oder Haaren auf der Körperoberfläche des Wirtes. Zum Wirt zählen Hunde, Katzen, Kaninchen, Fuchs, kleine Nagetiere (Ratten) aber auch der Mensch. Sie sind nicht an einen speziellen Wirt gebunden.
Auftreten:
Sie treten ständig und weltweit auf.
Aussehen:
Alle Floharten haben einen seitlich zusammengepreßten Körper. Ihre Sprungkraft ergibt sich durch ein stark entwickeltes hinteres Beinpaar. Sie haben keine Flügel. Ihre Farbe variiert zwischen gelbbraun über rotbraun bis fast schwarz. Ebenso kann die Größe unterschiedlich sein. Sie schwankt zwischen 1,5 bis 4 mm.
Die Gesamtentwicklung des Hunde- oder Katzenflohs dauert 2 – 3 Wochen und verkürzt sich bei Sommertemperaturen. Ungünstige Lebensbedingungen verlängern die Entwicklung bis zu 3 Monaten und länger.
Die Flohlarven im allgemeinen sind bis zu 6 mm lange weißliche Maden, die sich nach ca. 4 Wochen in kleinen Kokons verpuppen. Die Puppen haben am Anfang eine weißgelbliche, vor dem Schlupf eine bräunliche Farbe. Sie durchwandern 3 Larvenstadien. Im 3. Larvenstadium verpuppt sich die Larve und ruht in einem Kokon. Die Entwicklungsdauer vom Ei bis zum Floh ist bei den einzelnen Arten unterschiedlich. Sie ist von der Nahrung, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängig und beträgt zwischen 2 – 4 Wochen.
Ernährung:
Die Ernährung der Flohlarven und der voll entwickelten Insekten ist unterschiedlich. Die Larven ernähren sich z. B. von Hautschuppen, Vogelkot oder organischen Stoffen. Die ausgewachsenen Flöhe saugen nur das Blut ihres Wirtes.
Sie können aber auch bei schlechten Lebensbedingungen Wochen und Monate in Ruhe zubringen und unter Umständen mehr als 12 Monate ohne Nahrung auskommen. Wegen Nahrungsmangel können sie auch auf einen anderen Wirt abwandern
Schäden:
Materialschäden treten nicht auf. Durch ihre Stiche ist das Wohlbefinden von Mensch und Tier beeinträchtigt. Der Hundefloh, aber auch der Katzenfloh können die Larvenstadien verschiedener Bandwurmarten auf den Menschen übertragen. Durch den intimen Umgang mit den Haustieren kann sich der Mensch damit anstecken.
Bekämpfung:
Zunächst muß der Befallsgrad, die Befallsquelle und die Flohart festgestellt werden.
Hohe Temperaturen und eine geringe relative Luftfeuchtigkeit verkürzt, eine hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperaturen verlängern die Lebensdauer der Flöhe. Sauberkeit in den Wohnräumen, den Lagerstätten der Haustiere oder in den Ställen ist unbedingt einzuhalten. Die Haustiere (Hunde, Katzen) regelmäßig auf Flohbefall kontrollieren und reinigen bzw. bürsten. Die Schlafstellen der Tiere säubern und absaugen.
Nistkästen von Vögeln in der Nähe von menschlichen Wohnungen nach dem Brutende gründlich reinigen. Das entfernte Nistmaterial in einer geschlossenen Tüte in den Restmüll werfen um ein Verbreitern vorhandenen Ungeziefers zu vermeiden. In den Wohnräumen Teppiche häufig saugen und klopfen. Chemische Behandlung nur von einem Fachmann ausführen lassen.

 

Vogelflöhe    
Da es zahlreiche Arten der Vogelflöhe gibt, sei hier nur der Hühnerfloh erwähnt


Hühnerfloh Ceratophyllus gallinae    
Aussehen
Der Hühnerfloh ist dunkelbraun, oft auch schwarz. Er ist 1 – 3 mm lang.
Auftreten
Er kommt in Hühner- bzw. Geflügelställen, Taubenschlägen oder Vogelnestern vor. Kann über offenen Fenster auch in Wohnungen eindringen. Die Entwicklung von der Eiablage bis zum voll entwickelten Imago dauert etwa 10 – 12 Tage.
Ernährung
Der Floh saugt das Blut seiner Wirtstiere – Hühner, Truthühner, Tauben, wildlebende Vögel aber auch des Menschen.
Schäden und Bekämpfung
Siehe unter Hühner- bzw. Katzenfloh

 

Menschenfloh Pulex irritans    
Vorkommen
Die Larven und das Vollinsekt bevorzugen eine lichtgedämpfte bis dunkle Umgebung. Sie halten sich daher in Fußbodenritzen, unter Betten oder Teppichen, in staubigen Ecken oder Polstermöbeln auf. Sie sind in Kinos oder Theatern (Polstermöbel), in tierischen Lagerstätten (z.B. Schweineställen oder Hundehütten) aber auch in unsauberen Wohnungen zu finden.
Auftreten
Sie treten ganzjährig auf. Die Befallsstärke richtet sich nach den Umweltbedingungen. Das Weibchen legt in Schüben 4 – 8 Eier ab. Vor jeder dieser Eiablagen benötigt es eine Blutmahlzeit. Es werden insgesamt mehr als 400 Eier in einem Zeitraum von einem bis zu drei Monaten abgelegt. Die Junglarve schlüpft bei Temperaturen von 18 ° bis 27 ° C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 - 90 % in 4 – 5 Tagen. Temperaturen unter 16 ° C und eine 50 % ige Luftfeuchtigkeit verhindern den Schlupf der Larven. Nach ca. 13 – 15 Tagen beginnt die Verpuppung. Die Puppenruhe dauert 7 Tage, bei ungünstigen Umweltbedingungen kann sie bis zu 239 Tagen betragen. Die Gesamtentwicklung bei guten sommerlichen Temperaturen dauert 3 – 4 Wochen, bei winterlichen Temperaturen ca. 6 Wochen. Ein ausgewachsener Floh lebt ca. 3 – 4 Monate.
Aussehen
Der Menschenfloh ist etwa 2 – 4 mm lang. Seine Farbe ist dunkelbraun.
Ernährung
Er ernährt sich vom Blut des Menschen, aber auch Schweine und Hunde sowie wilde Säugetiere (Dachs, Fuchs, Igel) werden von ihm befallen. Bei Pferden, Katzen oder Kaninchen, Ratten oder Hühnern ist er seltener zu finden. Die Larve des Menschenflohs kann bis zu einem Monat hungern.
Schäden
Der Menschenfloh kann die Larvenstadien des Hunde- oder Rattenbandwurmes übertragen. Siehe auch Hunde- oder Katzenflöhe.
Bekämpfung:
Sauberkeit ist oberstes Gebot.
In den Wohnräumen Teppiche und Polstermöbel häufig saugen und klopfen. Chemische Behandlung nur von einem Fachmann ausführen lassen.

 

Rattenfloh Nosopsyllus fasciatus    
Vorkommen
Der Rattenfloh ist weltweit verbreitet.
Aussehen
Das Vollkerf ist 1,25 – 2 mm lang. Die Entwicklung der Larven ist die gleiche wie bei Hunden – oder Katzenflöhen.
Ernährung
Die Menschenflöhe können mehr als 12 Monate ohne Nahrung auskommen. Die Puppen in ihren Kokons können sehr lange warten, bis sie ausschlüpfen. Die Flöhe wandern zu einem anderen Wirt, wenn sie hungern müssen.
Schäden
Schäden an Materialien treten nicht auf. Es ist auf Sauberkeit zu achten. Gründliche Reinigung von Teppichen, Polstermöbeln und Matratzen, aber auch des Fußbodens ist erforderlich.
Da die Flöhe aber im allgemeinen die Erreger der Pest, Tuberkulose, Kinderlähmung, Schweinepest und andere Infektionskrankheiten übertragen können ist eine Bekämpfung unbedingt vorzunehmen. 

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