Thomas Loose - Schädlingsbekämpfung p e s t c o n t r o l s e r v i c e j e n a
Thomas Loose - Schädlingsbekämpfungp e s t    c o n t r o l    s e r v i c e    j e n a

Heißluft im Holzschutz

 

Das Heißluftverfahren zur Bekämpfung Holz zerstörender Insekten wird in Deutschland seit den dreißiger Jahren in großem Umfang durchgeführt. Hierbei steht die Bekämpfung des Hausbockes im Dachstuhlbereich im Vordergrund. Offiziell ist dieses Verfahren anerkannt und in die DIN 68 800, Teil 4 mit aufgenommen worden. Das Verfahren wird nicht nur in Wohn- und Lagerhäusern angewandt, sondern auch bei Kirchen und Kapellen. Die Bedingung für eine erfolgreiche Bekämpfung der Insekten ist eine 60 Minuten andauernde Erwärmung des Holzes auf über 55 ° C, wobei die thermisch ungünstigste Stelle, die Mitte des Holzes, als Messpunkt genommen wird. 

 


Um diese Temperaturen zu erreichen, wird bis 120 ° C erwärmte Luft durch unsere Heißluftaggregate von außerhalb in die Dachkonstruktion eingeblasen. Hierbei entsteht ein leichter Überdruck, der die Wärme gleichmäßig verteilt und Undichtigkeiten kompensiert.

 

Die Dauer der Behandlung hängt ab von der:

  • Konstruktion / Größe des Daches
  • Anzahl + Leistung der Heizgeräte
  • Querschnitt und Art des Holzes
  • Eindeckung des Daches
  • der Dichtigkeit des Daches
  • der Außentemperatur und der
  • Windgeschwindigkeit

 

Im Allgemeinen dauert eine Aufheizung zwischen 5 und 12 Stunden. Anschließend werden die Luftzuleitungen und Geräte abgebaut, die Dämm- Schutzpackungen und Messsensoren wieder entfernt und das Dach ist wieder nutzbar.

 Die Vorteile der Heißluftbehandlung liegen darin, daß keine giftigen Wirkstoffe oder brennbaren Lösemittel verwendet werden. Eine Gefährdung durch die Entstehung explosiver oder brennbarer Luftgemische ist nicht gegeben. Auch eine von der Behandlungstemperatur ausgehende Brandgefahr des Holzes kommt nicht in Frage, da die Entzündungstemperatur weit über der tatsächlich erreichten Temperatur liegt.


Bei Heißluftbehandlungen ist ein Entfernen des befallenden Holzes nicht zwingend notwendig und es entfallen die Materialverluste und Erschütterungen, die bei der Anwendung von chemischen Holzschutzmethoden unumgänglich sind. Schäden am Bauwerk durch die Heißluftmaßnahmen sind in der Regel nicht zu befürchten. Es versteht sich aber von selbst, dass nicht hitzebeständige Beschichtungen und Installationen wie z.B. elektrische Kabelkanäle, Schaltkästen aus Kunststoff usw., vor der Hitzeeinwirkung geschützt werden müssen. In den meisten Fällen genügt das Abdecken mit Jutesäcken. Das Heißluftverfahren ist bei fachgerechter Anwendung durchaus zur Behandlung von historischen Gebäuden geeignet. Es kann mit einer chemischen Holzschutzbehandlung kombiniert werden, wobei man eine Bohrlochtränkung gefährdeter Bauteile oder einen vorbeugenden Oberflächenschutz mit zugelassenen Holzschutzmitteln ausführt.

Thomas Loose - pest control service jena
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